Proteste gegen den LKW-Verkehr durch Wohngebiete

In Rosenthal, Wilhelmsruh und Niederschönhausen rührt sich die Bevölkerung. Unter dem Dach des Vereins für nachhaltige Verkehrsentwicklung e.V. entstehen immer  mehr Bürgerinitiativen gegen den unkontrollierten Zuwachs von LKW-Durchgangsverkehr in Wohngebieten.

Brennpunkte

In der Wackenbergstraße, der Kastanienallee, der Friedrich Engels-Straße oder der Germanenstraße donnern LKW von ALBA, von WWL-Logistik oder Bartscheerer durch die Wohngebiete über Straßen aus den Anfängen des letzten Jahrhunderts. Wegen des Kopfsteinpflasters oder maroder Asphaltdecken greifen Lärm und Erschütterungen die Gesundheit der Menschen und die Bausubstanz der alten Wohngebäude an. Zuletzt hat sich in der Schmiede von Gösta Gablick die Bürgerinitiative Historischer Ortskern Rosenthal gegründet. 

Demonstrationen

Alle Bürgerinitiativen haben zusammen eine Serie von Demonstrationen geplant. Am 20. August 2020 begann die Serie in der Germanenstraße. Mit ihren Fahrrädern, mit Transparenten und Ansprachen forderten die Demonstranten ein menschengerechtes Verkehrskonzept für den Pankower Norden. Die Reden hielten Thomas Zoller und Andrea Mersch.

Am 3. September 2020 ist die nächste Demonstration in Rosenthal geplant. Dann geht der Zug um 16.30 Uhr von der Kreuzung Kastanienallee/Schönhauser Straße die Kastanienallee  runter bis zur Friedrich-Engels-Straße. 

Und am 17. September 2020 geht es um 16.30 Uhr am S-Bahnhof Wilhelmsruh los und die Hauptstraße rauf bis zur Schillerstraße. 

Bilder vom 20. August 2020 

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